Druckkostenrentabilität

Vor kurzem habe ich eine Autoversicherung bei einem bekannten Versicherungsunternehmen abgeschlossen. Ohne auf finanzielle Einzelheiten eingehen zu wollen: Das ist doch recht teuer gewesen, aber unumgänglich. Unumgänglich hingegen wäre es nach Ansicht dieser Versicherung, dass ich eine gedruckte Polizze zu meinen Unterlagen legen möchte. Ich kann alle Daten dieser Versicherung in meinem "Online-Konto" einsehen. Wenn ich hingegen eine Polizze in Papierform per Post zugesendet haben möchte, soll ich bitteschön doch 15 Euro bezahlen.

 

15 Euro für circa 40 Seiten Papier plus Postversand? Das erscheint mir - gelinde ausgedrückt - eine Frechheit. Hier eine kleine Kalkulation:

 

40 Seiten auf teurerem, 120 Gramm schweren Papier kosten in einem Copyshop rund 6 Euro. Der Postversand  kostet rund 3 Euro. In der Praxis dürften sich die echten Kosten bei rund fünf bis sechs Euro pro Versand abspielen. Das heißt, die Versicherung berechnet mir für die entstehenden Mann/Frau-Kosten mindestens neun Euro - für eine Tätigkeit, die geschätzte fünf Minuten in Anspruch nehmen würde.

 

Was bitte, verdienen die MitarbeiterInnen dieser Versicherung? Und wenn ja, wann kann ich dort anfangen?

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